Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus

Schüler/innen aus Strahlendorf präsentierten in Sülstorf ihre Ideen zur Umgestaltung des Gedenkortes.
Schüler/innen aus Strahlendorf präsentierten in Sülstorf ihre Ideen zur Umgestaltung des Gedenkortes.

Am 24. Januar 2015 gedachten am Gedenkort am Bahnhof Sülstorf Einwohner/innen der Gemeinde und Gäste der Opfer des KZ-Zuges, der hier vom 13. bis zum 15. April 1945 stand und von dessen über 4.000 Insassen hier über 300 starben und entlang der Gleise verscharrt wurden.

Eingeladen zum Gedenken und zur Kranzniederlegung hatten der Verein Mahn- und Gedenkstätten im Landkreis Ludwigslust- Parchim e. V. und die Gemeinde Sülstorf. Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus weiterlesen

Geschichtspfad zu Freiheitsbestrebungen und –bewegungen in Schwerin

Aktuelles3Auch 2015 werden wir das Projekt Freiheitsbestrebungen und Freiheitsbewegungen in Schwerin fortsetzen. Unter der Leitung der Demokratiepädagogin Gabriele Banner werden die beteiligten acht Schüler/innen gemeinsam mit Herrn Giese von der Stadt Schwerin an der Gestaltung der Internetseite arbeiten und sich weiterhin um die Anbringung der Erinnerungstafeln bemühen.

Dafür werden wir auch 2015 einen Förderantrag beim Förderprogramm Zeitensprünge stellen. Mehr zu den Projektergebnissen vom vergangenen Jahr finden Sie hier.

Studienwoche mit Bundeswehrangehörigen in Dresden

„Diktaturgeschichte und aktuelle Landespolitik in Sachsen“

2014-11-10 PolBil DRESDEN 16Aus welchen Parteien setzt sich der Landtag in Sachsen zusammen, wie sind die parlamentarischen Abläufe und welche aktuellen Politik-Schwerpunkte werden bearbeitet? Wie ist die politische, soziale und wirtschaftliche Entwicklung in Sachsen seit der deutschen Einheit verlaufen und wie kommen die Menschen mit diesem Transformationsprozess zurecht? Welche Ursachen hat der Rechtsextremismus und wie geht man mit Menschen, die rechtsextreme Einstellungen vertreten um? Wie verläuft die Bewältigung des Erbes der DDR-Diktatur und welchen Verlauf nahm der Kalte Krieg zwischen den damaligen Machtblöcken in Ost und West?  Studienwoche mit Bundeswehrangehörigen in Dresden weiterlesen

Studienfahrt nach Auschwitz

Politische Memoriale in Kooperation mit der Europäischen Akademie M-V

Bericht über eine Studienfahrt vom 2.-6. September 2013 nach Oswiecim/Auschwitz in der Form eines Tagebuchs der Schülerinnen und Schüler des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums Wismar 

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Montag

Am Montag um sechs Uhr in der Frühe ging es los, die Fahrt nach Auschwitz. Wir fuhren 12 Stunden.  Im Ort angekommen lag links das Stammlager von Auschwitz. Allein dieser kurze Anblick machte uns ein wenig Angst für die darauffolgenden Tage, in wie fern wir es wohl verarbeiten werden.  Die Fragen, die wir uns abends im Bett stellten, drehten sich allein um den nächsten Tag. Was wird uns erwarten?

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Jüdische Geschichte in Wismar – Cap Arkona Katastrophe, Insel Poel

sam_9381_2a.jpgGemeinsam mit dem Landesverband der jüdischen Gemeinden Mecklenburg-Vorpommern veranstaltete Politische Memoriale eine Exkursion für Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Schwerin. Falk Bersch und

Gerd Giese führten die Gruppe durch die Hansestadt Wismar, stellten Personen und Ereignisse der jüdischen Geschichte vor, ordneten diese in den Kontext der Stadtgeschichte ein und machten im weiteren an verschiedenen Stolpersteinen halt. Hier kamen sie auf einzelne Opfer der nationalsozialistischen Zeit und deren Schicksale zu sprechen, welche die Gruppe mit Interesse und Anteilnahme aufnahm. Jüdische Geschichte in Wismar – Cap Arkona Katastrophe, Insel Poel weiterlesen

Lernpartnerschaft zur Geschichte des Kalten Krieges

tallinn_6330a.jpgWie kann man die Geschichte des Kalten Krieges in einer europäischen Perspektive am jeweiligen historischen Orten vermitteln? Dieser Frage geht eine Lernpartnerschaft  innerhalb des EU-Grundtvig-Programms nach. Einrichtungen aus Dänemark, Estland, Norwegen, Polen und Deutschland (ver.di-Forum Nord e. V. und Politische Memoriale e. V.) sind beteiligt. Das erste Treffen fand vom 13. bis 15. Dezember in Tallinn statt. Eingeladen hatten die KollegInnen vom Okkupationsmuseum – ein Museum zur Geschichte der unterschiedlichen Besatzungen Estlands zwischen 1940 und 1991. Es war eine spannende Reise in ein wirtschaftlich prosperierendes und mit den Verwerfungen der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts unverändert beschäftigtes Land. Auf der Tagesordnung des Projekttreffens standen das gegenseitige Kennenlernen, die Klärung der Abläufe und Verantwortlichkeiten im Projektablauf und die Auseinandersetzung mit der Geschichte Estlands während der sowjetischen und deutschen Besatzung. Außerdem nahmen wir das Okkupationsmuseum und seine Angebote unter die Lupe und lernten einige Überreste dieser Vergangenheit in Tallinn und der Umgebung kennen. Lernpartnerschaft zur Geschichte des Kalten Krieges weiterlesen