Herzlich willkommen

Der Verein Politische Memoriale e. V. Mecklenburg-Vorpommern

Der Verein ist 1996 als „Projektgruppe Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern“ entstanden und arbeitet als vom Land Mecklenburg-Vorpommern sowie der Bundeszentrale für politische Bildung anerkannte Weiterbildungseinrichtung.
2013 übernahm der Verein die Trägerschaft des Museums Grenzhus in Schlagsdorf.

Gegenwärtige Hauptaktivitätsfelder des Vereins sind:

Das Museum Grenzhus –
Informationszentrum zur innerdeutschen Grenze

Die historisch-politische Weiterbildung und außerschulische Jugendbildung


Aktuelle Veranstaltungen

Wir bieten vielfältige Bildungs- und Vermittlungsformate an, die wir nach den Interessen und Bedürfnissen der Gruppen und Interessierten gestalten. Melden Sie sich gerne bei uns. 

Einen Überblick über mögliche Angebote und Formate finden Sie hier. 


Projekttage: „Grenzen gestern und heute – von der innerdeutschen Grenze zur Gegenwart“ – 28.-30. September

In den Projekttagen geht es sowohl um das Kennenlernen und Vertiefen der Kenntnisse zur deutschen Teilungs- und Einigungsgeschichte 1945-1990 und der Geschichte der innerdeutschen Grenze als auch um den eigenen Lebenswelt- und Gegenwartsbezug zum Thema Grenzen. Um sich diesen Bezügen zu nähern, werden Methoden der kulturellen und musischen Bildung genutzt. Die Projekttage zielen auf die musische und künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema Grenzen.

Das Angebot steht allen Interessierten offen. Weitere Informationen zu den Projekttagen sind hier zu finden. 


Veranstaltungsreihe „Umbruch und Wandel“

Die Deutsche Einheit 1990 bedeutete tiefgreifende strukturelle Veränderungen des Staats-, Wirtschafts- und Sozialsystems der ehemaligen DDR. Dieser Systemumbau betraf insbesondere sämtliche Lebensbereiche der Bürgerinnen und Bürger der ehemaligen DDR. Den Umbrüchen und Einschnitten, den Aneignungen und Wandlungen, die der Transformationsprozess für viele Menschen und auch für gesellschaftliche und landschaftliche Strukturen in Mecklenburg-Vorpommern bedeutet hat, geht diese Veranstaltungsreihe anhand einzelner Lebensgeschichten und Fallbespiele nach. Welche Entwicklungen, Veränderungen und Erfahrungen der Transformationszeit sind entstanden und bis in die Gegenwart spürbar und prägend? Das unterschiedliche Erleben der Deutschen Einheit und der Transformationszeit und die verschiedenen damit einhergehenden Erfahrungen, zum Beispiel in Ost und West oder je nach persönlicher Lebenssituation, bieten bis heute Diskussions- und Gesprächsanlässe. Die Veranstaltungsreihe „Umbruch und Wandel“ bietet einen Raum dafür.

2. September 2026, 18:00-19:30 Uhr: Umbruch und Wandel #1: Stadtbild und Arbeit „Schwerin im Wandel – von der Industriestadt zum Verwaltungssitz: Das Gelände des ehemaligen KIW ‚Vorwärts‘ als Beispiel der Transformation“ – Vortrag von Dr. Bernd Kasten, Archivleiter der Landeshauptstadt Schwerin, Ort: Akademie Schwerin, Mecklenburgstraße 59, 19053 Schwerin, 1. OG, Informationen zum Programm und zur Anmeldung sind hier zu finden.

1. Oktober 2026, 18:00-19:30 Uhr: Umbruch und Wandel #2: Erinnerung „DDR-Hafterfahrung: Erinnerung und Aufarbeitung im persönlichen Lebensweg“ – Zeitzeugengespräch mit Uwe Kaspereit, Ort: Dokumentationszentrum des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland, Obotritenring 106, 19053 Schwerin, Informationen zum Programm sind hier zu finden.

10. November 2026: 18:00-19:30 Uhr: Umbruch und Wandel #3: Grenze und Landschaft „Von der innerdeutschen Grenze zum Grünen Band und auf dem Weg zum Welterbe“ – Vortrag von Dr. Alexandra Kruse, Vorläufiges Welterbebüro Bereich Natur, Ort: Grenzhus Schlagsdorf, Neubauernweg 1, 19217 Schlagsdorf

Eine Veranstaltungsreihe der Akademie Schwerin e.V., des Dokumentationszentrums des Landes für die Opfer der Diktaturen in Deutschland und des Bildungsforums am Grenzhus Schlagsdorf / Politische Memoriale e.V. M-V. Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen.