Verordnete Freundschaft

Die Sowjetische Besatzung 1945 bis 1994
Die Ausstellung „Verordnete Freundschaft” ist ein Projekt von
Freya Klier für die Robert Havemann-Gesellschaft e.V.
im Grenzhus Schlagsdorf bis 25. November 2018
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Sowjetsoldaten am 8. Mai 1978 im Berlin-Friedrichsfelde; Foto: Harald Schmitt

Ein halbes Jahrhundert lang lebten sowjetische Besatzer und DDR-Bewohner neben- und miteinander. Bis 1989 die Mauer fiel und die letzten 546 000 Soldaten friedlich abzogen. Wie haben DDR- und Sowjetbürger einander wahrgenommen zwischen hermetisch abgeriegelten KGB-Vierteln, Kasernengeländen und frei zugänglichen „Russen-Magazinen”, zwischen der Furcht vor gewaltsamen Übergriffen und Mitleid mit dem harten Leben der einfachen Soldaten?

Die Ausstellung spannt einen historischen Bogen über fast fünf Jahrzehnte sowjetischer Besatzungsherrschaft im Osten Deutschlands. Zahlreiche Fotos und Dokumente beleuchten dieses besondere Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Und immer wieder fließen dabei auch persönliche Erinnerungen an die „verordnete Freundschaft” ein.

Es ist geschehen und es kann wieder geschehen

 

Studienfahrt Lublin / Majdanek eine Kooperation der Europäischen Akademie und Politische Memoriale

Vom 17.-21. September 2018 besuchten Schüler und Schülerinnen der Heinrich-Schütz-Schule Rostock die Stadt Lublin und die Gedenkstätte des deutschen KZ Majdanek.
Betreut wurde die Gruppe von Wiesław Wysok, dem Leiter der pädagogischen Abteilung der Gedenkstätte.

Während eines Stadtrundgangs erzählte Herr Wysok über die Zeit der deutschen Besatzung in Lublin, die Unterdrückung der polnischen Bevölkerung und über die Vernichtung der jüdischen Bewohner Lublins, die bis 1939 über 40% der Bevölkerung ausmachten.

Im Jahr 1930 wurde unter Jehuda Meir Shapiro und in Anwesenheit von 20.000 Menschen die Chachmei Lublin Jeschiwa (hebräisch ישיבת חכמי לובלין) geweiht. Diese Hochschule des orthodoxen Judentums war die größte Talmudschule der damaligen Welt.

Mit dem Einmarsch der Deutschen 1939 wurden die jüdischen Polen gettoisiert und später ermordet. Das jüdische Wohnviertel wurde abgerissen.
An dieses Verbrechen erinnert die Lampe des Gedenkens als ewiges Licht mit einer Gedenktafel.

Tag der offenen Tür im GRENZHUS Schlagsdorf am 4. August 2018

Einladung
Einen Tag nach der Wiedereröffnung vom GRENZHUS Schlagsdorf laden wir alle Interessierten zu einem „Tag der offenen Tür“ ein. Das GRENZHUS präsentiert sich barrierefrei und mit einer neuen Dauerausstellung. Sie erzählt die Geschichte der innerdeutschen Grenze zwischen Ostsee und Elbe in fünf Themenbereichen: Grenze und Machtsicherung, Alltagsleben im Grenzraum, Durchlässigkeit, Natur und Grenze sowie Grenzöffnung. Eindrucksvolle Fotos, Geschichten und Objekte eröffnen spannende Einblicke in die Geschichte einer Grenze, von der heute nur noch wenige Spuren in der Landschaft zu sehen sind.

Damit ein großer Kreis von Interessierten die Möglichkeit erhält, die neue Ausstellung kennenzulernen, lädt der Trägerverein zu einem kostenfreien Eintritt am 4. August 2018 von 10.00 bis 18.00 Uhr ein. Das GRENZHUS und das Biosphärenreservat Schaalsee bieten an diesem Tag unterschiedliche Führungen an. Neben der Ausstellung kann man sich auch das Außengelände anschauen oder mit einem Ranger auf den Grenzparcours gehen.

Beginnend um 10.00 Uhr starten alle zwei Stunden Führungen durch das neu gestaltete GRENZHUS unter Einbeziehung des Außengeländes. Führungen des Biosphärenreservates Schaalsee zum Grünen Band auf dem Grenzparcours beginnen um 11.00 Uhr und um 14.00 Uhr.

 

Das Café Grenzstein bietet Erfrischungen, warme und kalte Speisen und leckeren Kuchen. Es ist an diesem Tag von 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

1968 – die Utopie eines Dritten Weges

Forum zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit
16. Häftlingstreffen

Vorankündigung
26.-28. September 2018
Güstrow und Bützow

Studentenrevolte im Westen – Prager Frühling im Osten: Das Jahr 1968 steht als Symbol für die Umbrüche in Ost und West und prägt politische Debatten bis heute.
Zum 50. Jahrestag wird unser Forum die Ereignisse des Jahres 1968 und deren Folgen in den Blick nehmen und fragen, welche Nachwirkungen das Jahr bis in die Gegenwart hat.
Mit dabei sind u.a.:
Dr. Jürgen Danyel, Dr. Stefan Wolle und Jan Faktor.

Veranstalter: Friedrich-Ebert-Stiftung M-V, Landesbeauftragte Stasi-Unterlagen M-V, Landeszentrale politische Bildung, Politische Memoriale

Informationen: www.fes-mv.de bzw. m.klaehn@polmem-mv.de

Ausstellung Heimat im Grenzhus

Heimat –
Menschen in Mecklenburg-Vorpommern

Fotografien und Interwievs
von Manuela Koska

 

(Rafik Usta, Mosambik, seit 35 Jahren in Schwerin;  Foto: Manuela Koska)

Ausstellung vom 27.07.-16.09.2018 im  Grenzhus Schlagsdorf

Ausstellungseröffnung am 27. Juli 2018 um 17.00 Uhr.

24 Portraits von Menschen verschiedener Nationalitäten, Ursprünge und Wurzeln.
Eine Ausstellung. Über Heimat. Identität. Verwurzelung. Sehnsüchte. Enttäuschungen. Freude. Hoffnungen.

Oft zufällig traf Manuela Koska auf die Menschen, die sie dann vor ihre Kamera holte und mit denen sie zugleich Interviews führte. Menschen, die in Mecklenburg-Vorpommern zu Hause sind. Wobei sie sich nicht nur auf  „Ur-Einwohner“ beschränkte, sondern auch auf jene, die von irgendwoher kamen und blieben, mit ihren Kulturen, Weltanschauungen, Lebensweisen und Besonderheiten. Sie alle hat sie portraitiert: die „Zuwanderer“, die „Ausländer“ und “Einheimischen“.  Eine Art Bestandsaufnahme, ohne Wertung, ohne Bewertung.

Und zu grundlegende Fragen: Was bedeutet uns Heimat und wieviel Wert messen wir ihr bei? Wer sind wir? Was ist mit unserer Identität in dieser globalen Welt? Wer ist der Mensch uns gegenüber? Können und wollen wir reflektieren? Wo dürfen wir sein? Sind wir hier erwünscht?  Und: Antworten. Ich bin ein Mensch.

Didaktik der Geschichtsvermittlung

Forum zur Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit
15. Bützower Häftlingstreffen

Veranstalter:                                                                                  
Bützow-WappenFriedrich-Ebert-Stiftung M-V,
Die Landesbeauftragte für die Stasiunterlagen M-V,
Landeszentrale für politische Bildung M-V,
Politische Memoriale e. V.,
Stadt Bützow

Mit Unterstützung von: Krummes Haus, Bützow,

 Termin: 27.-29. September 2017
Ort: Rathaus Bützow

Anmeldung:
Friedrich-Ebert-Stiftung M-V: 0385-512 596; schwerin@fes.de
Politische Memoriale: 0385 – 758 7311; m.klaehn@polmem-mv.de
Die Veranstaltungen stehen allen Interessierten offen.

Durchgeführtes Programm

Heimat – Menschen in Mecklenburg-Vorpommern

Manuela Koska / Politische Memoriale

Heimat – Menschen in Mecklenburg-Vorpommern
zeigt die reiche Vielfalt einer menschlichen Landschaft im Norden Deutschlands. Die Portraitierten sind zugewandert, hier geboren-also auch „Ureinwohner“, oder auch wieder weggegangen. Alle haben einen engen Bezug bzw. eine persönliche Verbundenheit zu ihrer neuen oder alten Helaura-riemerimat. Sie haben hier ein Zuhause. Sie haben dieses Land mitgestaltet oder mitbeeinflusst, auffällig oder unauffällig, oft nachhaltig. Die Portraits stehen in einer Gemeinschaft nebeneinander, unabhängig von ihrer Herkunft, Hautfarbe, Religion, Lebensweise, Behinderung, Welt- und Lebensanschauung und zeigen das Miteinander und Zusammenleben in diesem Landstrich Deutschlands.

Laura Riemer, Deutschland: „Ich bin rundum glücklich. Ich liebe das Leben und die Menschen.“ Heimat – Menschen in Mecklenburg-Vorpommern weiterlesen

Mit dem Rad die Geschichte der deutschen Teilung erfahren

Radtour entlang der ehemaligen
innerdeutschen Grenze vom 10.-14. Juli 2017

Mit dieser Radtour soll an die Geschichte der deutschen Teilung erinnert werden.

foto-grenzhus-grenz-schildHeute lässt sich nur noch mit Mühe erkennen, wo einst eine der am besten bewachten und abgesicherten Grenzen der Welt zwischen der Bundesrepublik und der DDR verlief. In Mecklenburg entstand im ehemaligen Grenzstreifen aufgrund der langjährig erzwungenen Ruhe und ausgebliebenen Nutzung ein Landschaftsraum, der heute zum UNESCO-Erbe gehört.

Die Tour verläuft entlang eines 175 km langen Abschnittes der ehemaligen innerdeutschen Grenze zwischen Wismar und Büchen und führt durch eine einzigartige Landschaft.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen durch die regionale Fokussierung auf das Grenzgeschehen zwischen Wismar und Büchen die große und facettenreiche Geschichte der deutschen Teilung besser verstehen lernen. Durch Zeitzeugengespräche während der Tour soll das Verhältnis von Alltag, Lebenswelt und Diktatur für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer anschaulich beleuchtet werden. Zudem ist während der Tour der Besuch von Museen, Gedenkstätten und anderen Erinnerungszeichen geplant, die das Wissen über die deutsche Teilung vertiefen sollen.

Veranstalter der Radtour sind die Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen Mecklenburg-Vorpommern, die Landeszentrale politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und Politische Memoriale. Die Tour wird durch den “Demokratiebus“ der Landeszentrale für politische Bildung und der Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen begleitet.

Einladungsflyer 2017:

Rückfragen bitte unter:
Landesbeauftragte für Stasi-Unterlagen Mecklenburg-Vorpommern
Tel.: 0385-734006; E-Mail: post@lstu.mv-regierung.de

Politische Memoriale
Tel.: 0385-7587311; E-Mail: m.klaehn@polmem-mv.de