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suelstorf2007.jpg

Friedhof für 53 ungarische Jüdinnen in Sülstorf

Zur Geschichte einer kleinen Gedenkstätte

Beiträge von Beatrice Vierneisel, Björn Kooger und Andreas Wagner

Schwerin 2007, 104 S., zahlr. Abb.

Neben dem Bahnhof der mecklenburgischen Gemeinde Sülstorf befindet sich eine kleine Gedenkstätte für jüdische Opfer des NS-Terrors. Der Historiker Björn Kooger fasst die Kenntnisse zur Geschichte des Häftlingstransportes aus dem KZ Beendorf zusammen, der drei Tage auf dem Sülstorfer Bahnhof stand. Ausschnitte aus Erinnerungsberichten geben einen plastischen Einblick in die katastrophale Situation der KZ-Häftlinge auf dem Transport. Die Kulturhistorikerin Beatrice Vierneisel untersucht die Nachkriegsgeschichte der Gedenkstätte, ihre Entstehung und die Verarbeitung der Ereignisse in unterschiedlichen Kunstproduktionen, von denen Willi Bredels Erzählung „Das schweigende Dorf“ wohl am bekanntesten ist.

 

strafvollzug2006.jpg

Beiträge zur Geschichte des Strafvollzuges und der politischen Strafjustiz in Mecklenburg-Vorpommern

Mit Beiträgen von Johannes Beleites, Martin Handschuck, Natalja Jeske, Kai Langer, Jörg Morré, Andreas Wagner, Tobias Wunschik

Schwerin 2006, 148 S., zahlr. Abb.

Der Sammelband beleuchtet zum ersten Mal die Geschichte der Gefängnisse in Mecklenburg und Pommern im zeitlichen Längsschnitt. Sieben Fachleute untersuchen die regionale Geschichte der Gefängnisse und die Verflechtung zwischen Strafvollzug, Justiz und Geheimpolizei. Im Mittelpunkt der Beiträge steht das 20. Jahrhundert. Die Geschichte der JVA Bützow als größter Haftanstalt des heutigen Landes Mecklenburg-Vorpommern spielt dabei eine herausgehobene Rolle. Zum Vergleich wird die Geschichte der Haftanstalt Bautzen I wahrend der NS-Zeit dargestellt.

 

K o n z e p t i o n
Gedenkstättenarbeit als Angebot in Ganztagsschulen


Überlegungen zu aktuellen Veränderungen in der Gedenkstättenarbeit und Möglichkeiten ihrer Integration in die schulische Praxis. Im Mittelpunkt stehen kleine Erinnerungsorte in Mecklenburg-Vorpommern. Anhand von zwei unterschiedlichen Gedenkorten  werden künstlerische Projektideen beschrieben.

 

Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern

"In Anklam aber empfängt mich
die Hölle ..."

Dokumentation zur Geschichte des Wehrmachtgefängnisses Anklam 1940-1945

 

 

Gedenkstätten - Gesellschaft - Gedächtnis

33. bundesweites Gedenkstättenseminar (Protokoll)

Stiftung Topographie des Terrors
Politische Memoriale e. V. M-V

1. - 4. Juni 2000 in Schwerin

 

 

Gedenkstättenpädagogik in der Jugendarbeit

Dokumentation eines Workshops
vom 8. bis 9. April 1999

Gedenkstätten sind Lernorte gegen Geschichtsblindheit und für Menschenrechtsbewusstsein. Die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit an diesen Orten unterscheidet sich von schulischer Bildung, stellt aber gleichfalls methodisch-didaktische Anforderungen an die Pädagogen. In dieser Dokumentation berichten Fachleute über ihre Erfahrungen in der Gedenkstättenarbeit, fragen nach den Bedingungen für politische Jugendarbeit, geben Tips zum Weiterlesen.

 

Ein Land und seine Erinnerungszeichen

In diesem Sammelband sind die Beiträge von unterschiedlichen Gedenkstättenkonferenzen zusammengetragen. In einem ersten Teil beschäftigen sich ausgewiesene Fachleute mit den politischen Rahmenbedingungen in Mecklenburg-Vorpommern für Gedenkstättenarbeit. Es folgen zwei Kapitel mit Darstellungen zur Geschichte einzelner historischer Orte, z. B. die ehemaligen KZ-Standorte auf dem Territorium Mecklenburg-Vorpommerns und Orte, die mit der Flucht und Vertreibung nach 1945 im Zusammenhang stehen. Zum Abschluss werden Einrichtungen aus anderen Bundesländern vorgestellt, die Gedenkstättenarbeit leisten.

 

GEDENKSTÄTTENARBEIT in Mecklenburg-Vorpommern
(Bestandsaufnahme)

Die Autoren haben ca. 1350 politische Memoriale aufgelistet und beschrieben. Die erfassten Erinnerungszeichen beziehen sich auf die Zeit von 1800 bis in die Gegenwart. Geordnet nach Landkreisen und Gemeinden folgen die beschriebenen Gedenktafeln, -steine und musealen Einrichtungen. Dabei wurden nicht nur Angaben zum historischen Hintergrund und zur Geschichte des Denkmals, sondern auch Angaben zur Erreichbarkeit und zum Zustand der Gedenkstätte festgehalten. Ein umfangreicher Bildteil vermittelt auch einen visuellen Eindruck von den Objekten.

 

GEDENKSTÄTTENARBEIT in Mecklenburg-Vorpommern
(Gedenkstätten und Tourismus)

Gedenkstättenkonferenz am 15./16. September 1997 in Güstrow stand das Verhältnis zwischen Gedenkstätten und Tourismus auf der Tagesordnung. Dazu äußerten sich VertreterInnen touristischer Landes- und Regionalverbände sowie von Gedenkstätteninitiativen und Museen. Die Beiträge der Konferenz sind in der Broschüre dokumentiert.

 

GEDENKSTÄTTENARBEIT in Mecklenburg-Vorpommern
(Theodor-Körner-Ausstellung)

Die Broschüre dokumentiert die anlässlich der Eröffnung der neugestalteten Theodor-Körner-Ausstellung in Wöbbelin gehaltenen Vorträge. Nach einer Einführung durch den damaligen Staatssekretär im Kultusministerium, Herrn Dr. Ehmann, hielt der Literaturwissenschaftler Dr. Erhard Jöst einen Vortrag zum Thema: „Die Kunst verlangt ein Vaterland“. Theodor Körner und die Wirkungsweise patriotischer Literatur.

 

GEDENKSTÄTTENARBEIT in Mecklenburg-Vorpommern
(Neubrandenburger Konferenz)

In der Broschüre sind die Beiträge der ersten landesweiten Gedenkstättenkonferenz der Projektgruppe „Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern“ vereinigt. Fachleute entwickelten ihre Perspektive auf das Thema und berichteten über Erfahrungen. Außerdem stellten die Mitglieder der Projektgruppe ihren Arbeitsschwerpunkt und erste Arbeitsergebnisse vor. Helga Radau (Barth) und Sven Schiffner (Grevesmühlen) gaben Einblicke in lokale Gedenkstätteninitiativen.
 
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