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Contact Group Meeting |
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Wednesday, 30. December 2009 |
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Baltic network.
History from Cold War period told from historically valuable and protected sites
Auf Initiative des Langelands Museums und der Initiativ-Gruppe um den ehemaligen dänischen Minister Ole Loevig Simonsen bildete sich 2004 ein internationals Netzwerk für die Erinnerungsorte aus der Zeit des Kalten Krieges im Ostseeraum. Der Verein Politische Memoriale e. V. beteiligt sich an der Arbeit des Netzwerks und der deutschen nationalen Gruppe.
Der Sekretär der Initiative ist Johannes Bach Rasmussen, der bereits zu mehreren Kontaktgesprächen in Deutschland war. Vom 11. bis 12. November 2007 fand ein Kontaktgruppentreffen des Netzwerkes in Greifswald und Peenemünde statt. VertreterInnen von Erinnerungsinitiativen, Gedenkstätten und staatlichen Einrichtungen aus Schweden, Dänemark, Finnland, Russland, Litauen, Lettland, Estland, Polen und Deutschland nahmen teil. Über den Verlauf und die Ergebnisse des Treffens informiert ein Bericht von Henrik Manthey, der die Koordination der Veranstaltung im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung und Politische Memoriale e. V. übernommen hatte. Das Dokument können Sie hier herunterladen.
Die Gründungsmitglieder der deutschen nationalen Gruppe sind Dr. Volker Höffer (BStU, Außenstelle Rostock), Dr. Wolf Karge (Schwerin), Dr. Axel Klausmeier (Stiftung Berliner Mauer), Henrik Manthey (Rostock), Christian Mühldorfer-Vogt (HTM Peenemünde), Dr. Rainer Stommer (EBB Alt Rehse), Susanna Misgajski (Prora Zentrum e. V.) und Dr. Andreas Wagner (Politische Memoriale e. V.).
Am 18. März 2009 fand eine internationale Konferenz des Netzwerkes in Berlin statt. Die Teilnehmenden wurden durch Carina Christensen (Kultusministerin, Dänemark) und Markus Meckel (MdB) begrüßt. Die Tagung sollte das Netzwerk europaweit bekannt machen, auf die unterschiedliche Situation sowie den Grad ihrer Dokumentation in den Ostsee-Anrainerstaaten hinweisen. Außerdem sollten Möglichkeiten der gegenseitigen Zusammenarbeit zwischen lokalen Initiativen aus den Mitgliedsländern des Netzwerks erkundet werden. Das Programm der Veranstaltung können Sie hier herunterladen.
Kontakt: Johannes Bach Rasmussen, Moellegade 20, 2200 Copenhagen, Denmark,
Tel. & Fax: +45 35 36 05 59, E-Mail:
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Geschichtslehrpfade in der Stadt Neubrandenburg übergeben |
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Thursday, 22. January 2009 |
2008 übergab die Stadt Neubrandenburg drei Geschichtslehrpfade zum Thema "Spurensuche – Orte der Gewalt" der Öffentlichkeit. An den Orten des historischen Geschehens wurden aussagekräftige Stelen mit Texten und Bildmaterial aufgestellt. Sie sollen erläutern, was damals geschah und die historischen Schauplätze markieren. Die Stelen sind gut zu erkennen und in einem einheitlichen Design gestaltet. Sie richten sich an Besucher der Stadt wie auch Einheimische. Um sich schnell einen Überblick zu verschaffen, liegen an zentralen Stellen der Stadt Informationsblätter in deutscher und englischer Sprache zu den einzelnen Lehrpfaden aus. Das Konzept ist offen für weitere Orte der Gewaltgeschichte des 20. Jahrhunderts in Neubrandenburg.

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Denkmal für die politischen Häftlinge in den Bützower Gefängnissen 1945 bis 1989 |
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Thursday, 26. June 2008 |
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Auf Anregung verschiedener Opferverbände der SED Herrschaft wie des Verbandes Ehemaliger Rostocker Studenten (VERS) und der Vereinigung der Opfer des Stalinismus (VOS) entschloss sich die Stadt Bützow im Jahr 2007, vor dem Krummen Haus mit der Dokumentation zum politischen Missbrauch des Strafvollzuges in Bützow ein Denkmal für die politischen Häftlinge in den Bützower Gefängnissen zwischen 1945 und 1989 aufzustellen. Mit fachlicher Begleitung und organisatorischer Unterstützung durch die Landesfachstelle für Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern beim Politische Memoriale e. V. entwickelte die Stadt die Ausschreibung für einen künstlerischen Wettbewerb zur Auswahl eines geeigneten Entwurfs für das Denkmal Ende 2007. Die Aufgabe war nicht einfach, da die Eingangssituation bereits mit einem Denkmal für die politischen Häftlinge der Nazizeit gestaltet ist, das Krumme Haus als denkmalgeschütztes Gebäude strengen Schutzbestimmungen unterworfen ist und der Platz im Zuge des Schulbaus vollständig umgestaltet wird.
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Mahnmal für die Opfer der NS-Medizin in Schwerin |
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Thursday, 19. June 2008 |
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Am 12. Juni 2008 wurde ein ungewöhnliches Mahnmal für die Opfer der NS-Medizin auf dem Gelände der Helios Kliniken Schwerin der Öffentlichkeit übergeben. Damit führten jahrelange Bemühungen in und außerhalb der Klinik zu einem eindrucksvollen Ergebnis, wie der ärztliche Direktor Prof. Dr. Andreas Broocks zur Übergabe erklärte. Auf der Einweihungsveranstaltung trugen der Staatssekretär Wolfgang Schmüllig (Sozialministerium M-V), der amtierende Schweriner Oberbürgermeister Dr. Wolfram Friedersdorff und die Vorsitzende des Behindertenverbandes Mecklenburg-Vorpommern Frau Cornelia Fittje Grußworte vor. Herr Dr. Friedersdorff dankte mit sehr persönlichen Worten der Künstlerin und den Initiatoren für dieses Mahnmal. Ihn habe die künstlerische Formensprache sehr berührt und er hofft, dass das Mahnmal möglichst viele Menschen anspricht und zum Nachfragen anregt. Frau Fittje schlug in ihrem Beitrag den Bogen in unsere Gegenwart und fragte, wie wir behinderte Menschen wahrnehmen und als gleichberechtigt akzeptieren. Zum Abschluss trug der leitende Oberarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie Dr. Uwe Ahrendt das Gedicht "Todesfuge" von Paul Celan vor.
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Spurensuche zum Neustrelitzer Stasi-Knast |
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Friday, 21. July 2006 |
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Am 6. Juli 2006 trafen sich im Neustrelitzer Gymnasium Carolinum SchülerInnen, ehemals in der MfS-Untersuchungshaftanstalt Eingesperrte und zahlreiche Interessierte zur Präsentation eines Schülerprojektes. Anfang des Jahres hatte der SPD-Landtagsabgeordnete Dr. Körner einen Arbeitskreis initiiert, der die Erforschung der Geschichte der Haftanstalt in der Töpferstraße vorantreiben und Ideen zum zukünftigen Umgang mit diesem Ort finden soll. |
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