Geschichtspfad Freiheit Schwerin

Die von Schülerhand entworfenen Schilder konnten jedoch nicht an den vorgesehenen Orten angebracht werden, da die Denkmalpflege hierfür die Genehmigung versagte und zu hohe Auflagen stellte, die für die Projektgruppe nicht erfüllbar waren.
Es wurde nun einen Projektkoffer erstellt. Dieser enthält die Tafeln mit entsprechenden Themenmappen für die acht ausgewählten Orte. mit Fotos und Materialien zum historischen Ort – biografisches Material bei Personen, Texte und Dokumente für P1060547Bewegungen. Zusätzliche Fotos und Details lassen sich über die Webseite abrufen. (QR-Code)

Zur Projektarbeit der Jugendlichen sollen hier zwei Beispiele angeführt werden.
So arbeitete die Gruppe zum Umwelt-Thema eng mit der Zeitzeugin Annette Beleites zusammen. „Weitere Unterlagen zur Bearbeitung könnten je nach zeitlichen Möglichkeiten bearbeitet und so die bisherigen Ergebnisse ergänzt werden. Damit ließen sich weitere Schülerprojekte zu diesem Thema auf den vorliegenden Ergebnissen aufbauen“, so Frau Beleites im November 2015. Im Rahmen dieses Themas gab es eine enge Zusammenarbeit zwischen den Jugendlichen, der Zeitzeugin und der Historikerin Dr. Pingel- Schliemann.
Zum Thema Goethe-Schule wurde im Anschluss an Recherchen im Stadtarchiv auch die Ausstellung „Tatort Goethe-Schule“ ausfindig gemacht und schließlich über unsere Web-Seite einer größeren Öffentlichkeit zugeführt. Die Rechte zu dieser Präsentation erwarben die Schüler vom derzeitigen Schulleiter des gleichnamigen Gymnasiums Herrn Maaß und von Frau Ramona Ramsenthaler, die mit Goethe-Gymnasiasten die Ausstellung vor einigen Jahren erarbeitet hat.
Im Ergebnis lassen sich nun mit dem vorhandenen Material (Koffer, Projektmappen, Schilder und Internetseite) Projekttage für Schulklassen gestalten. Die Schüler/innen suchen in Kleingruppen anhand der Stadtkarte den historischen Ort, halten dies auf einem „Beweisfoto“ fest und beschäftigen sich im Seminarraum mit den vorhandenen Materialien, erstellen daraus eine Präsentation, die dann mit der gesamten Gruppe ausgewertet werden kann.

Es besteht die Möglichkeit, die Themen des Geschichtspfades in einer weiteren Projektarbeit zu vertiefen und zu erweitern.
Stand: Dezember 2015
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Start 2014

Angeregt durch einen Beschluss der Schweriner Stadtvertretung vom Juni 2013 begaben sich Jugendliche verschiedener Schulen  im Rahmen eines Stadtgeschichtsprojektes auf Spurensuche nach Freiheitsbestrebungen in der Stadt Schwerin im 19. und 20. Jahrhundert.
Ziel war es, den liberalen Bewegungen und Ereignissen bis zur friedlichen Revolution 1989  ein Erinnerungszeichen zu setzen.

Darstellung Projekt Geschichtspfad Freiheit Schwerin

Das zunächst zu lösende Problem war das Finden einer geeigneten Form eines Erinnerungssymbols für Schwerin. Ursprüngliche Idee war die Gestaltung eines Denkmals. Im Diskurs mit Fachleuten und Beteiligten kam die Gruppe zu dem Schluss: Kein kostspieliges, von Teilen der Bevölkerung unerwünschtes, Denkmal zu  errichten. Dafür wurde geplant, zeitgemäße Erinnerungszeichen zu setzen, ein „Geschichtspfades Freiheit Schwerin“, der in Form von Erinnerungstafeln an authentischen Orten die Freiheitsbewegungen der Stadt darstellen soll.
Über einen QR-Code auf diesen Tafeln wird der Zugang zu einer Internetseite mit weiteren Informationen ermöglicht. Ziel ist nicht nur die Schaffung eines Informationsangebotes für Schweriner Bürger/innen und Touristen, sondern darüber hinaus die Entwicklung eines pädagogischen Materials zur Nutzung durch Schulen.
Die an unserem Projekt beteiligten Schüler/innen erarbeiten historisches Material – Dokumente, Fotos und z.T. Zeitzeugenberichte – sowie die didaktische Gestaltung künftiger Projekttage, welche insbesondere durch Schulen zu nutzen sind.

Nach Werbung von anfänglich ca. 30 interessierten Schüler/innen, aus acht verschiedenen Schulen, blieben dauerhaft 9 Schüler/innen dabei. Sie arbeiteten in zwei thematischen Arbeitsgruppen zum 19. Bzw. 20. Jahrhundert unter Betreuung der Teamleiter Rudolf Conrades und Martin Klähn.

Die Präsentation der Ergebnisse erfolgte jeweils auf Teamtreffen mit regem Erfahrungsaustausch an verschiedenen Orten zu unterschiedlichen Leitthemen, zum Beispiel:

  • in der Landeszentrale für politische Bildung beim Referenten für Gedenkstättenarbeit Dr. Schörle zu Fragen der Erinnerungskultur,
  • bei der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen Frau Drescher zur Umwelt- und Friedensbewegung in Schwerin,
  • im Stadthaus vor dem Kulturausschuss und bei der Oberbürgermeisterin Frau Gramkow zur Rechenschaftslegung und zur Entwicklung einer Web- Seite gemeinsam mit Herrn Giese, der von der Stadt beauftragt wurde,
  • natürlich im Stadtarchiv bei Herrn Dr. Kasten zur historischen Recherche
  • und natürlich immer wieder im Seminarraum des Abendgymnasiums im Gymnasium Fridericianum.

Bei der Erforschung und Darstellung freiheitlicher Bestrebungen in der Stadt Schwerin wurden Orte und Themen aus dem 19. Bzw. 20. Jahrhundert in den Mittelpunkt gestellt. Für das 20. Jahrhundert setzten die beteiligten Schüler ihren Schwerpunkt auf die DDR-Diktatur und die Ereignisse der friedlichen Revolution 1989. Leider blieb dadurch der Themenbereich Nationalsozialismus unberücksichtigt.

Der Anspruch des Projekts erwies sich als sehr hoch für Schüler/innen.
Formen wissenschaftlichen Arbeitens (Recherche in Archiven, Zeitzeugenbefragungen, Pressearbeit, Sozialkompetenz praktizieren…) wurden gelernt und praktisch umgesetzt.

Darstellung Projekt Geschichtspfad Freiheit Schwerin2Bei diesem Prozess bedurfte es professioneller Begleitung und kommunaler Unterstützung. Über den Projektzeitraum entstand ein gutes Team  – aus Jugendlichen verschiedener Altersgruppen und mit differenzierten Erfahrungen.

Während der Sommerferien trafen sich die Thementeams zu zwei Schreibwerkstätten, die von der Journalistin Elvira Grossert begleitet wurden. Hier entstanden zu verschiedenen Themen komplette Textentwürfe, die als Schildentwürfe und Textseiten für die Web- Side vorliegen.

Die Oberbürgermeisterin Frau Gramkow unterstützte den Fortgang des Projektes, indem sie aus ihrem Bereich Herrn Christian Giese beauftragte, eine technische Verbindung zwischen den QR-Codes auf den Erinnerungstafeln und einer städtischen Internet- Seite herzustellen. Zwischen Herrn Giese und den Schüler/innen entwickelte sich eine gute Zusammenarbeit.

Verdienter Höhepunkt für alle aktiven Teilnehmenden war die Berlin- Exkursion
am 8. November unter Leitung von Martin Klähn, Zeitzeuge und pädagogischer Leiter bei Politische Memoriale e.V. Sehr gute Resonanz fanden der Besuch verschiedener Erinnerungsorte, so des „Tränenpalastes“, der Gedenkstätte „Berliner Mauer“ in der Bernauer Straße, die Open Air Ausstellung am früheren Grenzübergang Bornholmer Straße  und nicht zuletzt das Miterleben der öffentlichen Probe am Vorabend des 9. November am Brandenburger Tor und die Besichtigung der „Lichtergrenze“.

Die Mitarbeiter des Staatlichen Museum Schwerin befürworteten die Anbringung des ersten Schildes am Gebäude des Museums am Alten Garten in Schwerin.
Das Schild existiert bereits, allerdings sind noch nicht alle behördlichen Hürden überwunden, um es anbringen zu können.

Nach der Präsentation der Projektergebnisse am 20.11.2014 auf dem Jugendgeschichtstag, wurde das erste Schild der Öffentlichkeit übergeben.
Der Geschichtspfad Freiheit Schwerin ist somit eröffnet. – im Konsenz mit den Stadtvertretern – aus Anlass des 25. Jahrestages des Mauerfalls – ein Erinnerungszeichen für die friedlich Revolution in Schwerin am Alten Garten!

In der Rückschau auf den Verlauf des Projektes lässt sich sagen, dass die sich die Koordination eines Schulübergreifenden Projektes auf Grund der verschiedenen Terminlagen schwierig gestaltete, zumal nicht alle Schüler/innen von ihren jeweiligen LehrerInnen unterstützt wurden. So schrumpfte die Zahl der Teilnehmenden von zunächst 14 bald auf 8, welche dann jedoch bis zum Ende des Projektes aktiv dabei blieben und auch gerne weitermachen würden.
Das Projekt hat von verschiedenen Seiten Unterstützung bekommen. Einführung in die jeweilige Thematik und Unterstützung bei der Recherche gab es von den Kollegen des Stadtarchivs wie von den MitarbeiterInnen der Landesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen.
Die Idee der Jugendlichen über einen QR-Code detailliertes Material zu den einzelnen historischen Orten zu erschließen – Dokumente, Fotos und Zeitzeugenberichte – begeisterte auch die BetreuerInnen. Durch die Unterstützung eines Mitarbeiters der Schweriner IT-Abteilung gelang es, an den Web-Auftritt der Stadt unsere Seiten anzugliedern
In zwei Schreibwerkstätten verfertigten die Jugendlichen unter Anleitung der Journalistin Elvira Grossert die Texte für die Tafeln.
Leider konnte bis heute noch keine Tafel angebracht werden. Es sind zwar bereits einige Tafeln produziert worden, aber es konnten noch nicht alle Genehmigungs- und Zustimmungshürden überwunden werden. Die Jugendlichen bekamen dadurch erstmalig eine Vorstellung, welchen Abstimmungsaufwand die Anbringung einer einzigen Tafel erfordert.

Darstellung Projekt Geschichtspfad Freiheit SchwerinEs besteht der einstimmige Wunsch unserer, acht Jugendliche umfassenden, Gruppe zur Weiterführung des Projekts. Ein jahresabschließendes Seminar zur Frage: „Was haben wir erreicht? Wie weiter? – Was bleibt zu tun?“ ergab eine Vielzahl verschiedener Aufgabenfelder, die nach Ansicht der Jugendlichen einer dringlichen Fortsetzung bedürfen, damit das Projektergebnis NACHHALTIGKEIT erfährt. Weitere Schüler/innen aus anderen Schulen sollen integriert werden.

Hier finden Sie den Artikel der Schweriner Volkszeitung vom 27.11.2014 zum Projekt.

Stand: Dezember 2014

Stationen – geplante Tafeln – des Stadtgeschichtsprojektes
FREIHEITSBESTRUNGEN – SCHWERIN: NAMEN und ORTE
(19. Jahrhundert)

1. THEODOR KÖRNER (1791-1813)
Ort: in Schwerin: nur auf  Platz d. Freiheit. Dort Hinweis auf Wöbbelin u. Rosenow

2. MÜNZAUFSTAND 1830

Ort:  Münzstraße 8-10, Originalgebäude

3. CARL LUDWIG FRIEDRICH POHLE (1817-1883)

Protagonist der 1848er Freiheitsbewegung in Schwerin/Mecklenburg. Bürgermeister von Schwerin.

Verfechter der Volkssouveränität (Demokratie)

Ort: Wohnhaus Münzstraße 24, Altbau (um 1900?)

4. LEWIS MARCUS (1809-1881)

Vorkämpfer der Judenemanzipation und generell des Liberalismus in Schwerin, Mecklenburg u. Deutschland.

1832: erster jüdischer Rechtsanwalt in Mecklenburg. 1849: Erster Jude im Mecklenburgischen  Parlament. Ab 1859-1876: stellvertretender Vorsitzender des Schweriner Bürgerausschusses. 1876: Ehrenbürger von Schwerin.

Ort im Jahr 1848 : Wohnhaus Friedrichstraße 18, Altbau

5. JULIUS POLENTZ (1821-1869)

Radikaler Demokrat. Schriftsteller. Anführer des 1848 gegründeten Schweriner Arbeitervereins. Herausgeber der sozialkritisch-demokratischen Zeitschrift „Mecklenburgischer Bürgerfreund“.

Wurde nach dem Scheitern der 1848-Revolution zu Haft verurteilt (1849-1854).

Ort: Wohnhaus Burgstraße 32, dort Neubau.

6. GEORG ADOLPH DEMMLER (1804-1886)

Architekt. Liberaler Kommunalpolitiker. Im Jahr 1851 vom Großherzog aus politischen Gründen als Schlossbauleiter entlassen. Ab 1857 obrigkeitskritisches  Mitglied im Schweriner Bürgerausschuss (Stadtvertretung). 1877-1881 Abgeordneter der SPD im Deutschen Reichstag zu Berlin.

Ort: von D. erbautes Wohnhaus, Ecke Arsenal- u. Mecklenburgstraße

7. LUDWIG DOLBERG (1833-1900)

Pastor in Mecklenburg. Dolberg versuchte, innerhalb der extrem schwulenfeindlichen Gesellschaft des 19. Jahrhunderts, seine homosexuelle Orientierung auch im Beruf des Pastors so konsequent zu leben, dass es nicht nur zu verschwiegenen, kurzfristige Kontakten kam, sondern zu einer lange dauernden  (wenn auch von außen immer wieder gestörten) Liebesbeziehung. Dieses brachte ihn in voraussehbare schwere Konflikte mit dem Staat und der kirchlichen Obrigkeit in Schwerin.
Schließlich musste Dolberg sein Pfarramt aufgeben. Er widmete sich dann Untersuchungen zur Kunst des Mittelalters, die ihn in Fachkreisen bekannt machten.

Ort: Wohnhaus während der Schulzeit, Kleiner Moor 9. Jetzt abgerissen. Möglichkeit für eine Tafel am Nebengebäude.

8. JOHANNA WILLBORN

Lehrerin. Schriftstellerin. Frauenrechtlerin. J. W. hielt – erstmalig in Schwerin – sehr erfolgreich öffentliche Vorträge (zu literarischen Themen). Als Schriftstellerin verdiente sie das Geld, um ein Haus zu erwerben und dort eine Mädchenschule, einen Kindergarten und eine Fortbildungsschule für Kindergärtnerinnen aufzubauen. Weiterhin gründetet und leitete sie den Schweriner ‚Verein für Lehreinnen und Erzieherinnen‘: „Frl. Willborn machte in Schwerin den Weg frei für die neuen Ideen und die neuen Arbeitsaufgaben der Frau.“ (aus Nachruf)

Ort: Wohn- und Arbeitshaus Apothekerstraße 25. Dort jetzt ein Neubau.

9. JOSEPH MARIA BRÜX (1871-1935)

Katholischer Pfarrer an St. Anna zu Schwerin. Er steht am Ende eines langen Kampfes der Katholiken um religiöse Gleichberechtigung im lutherischen Großherzogtum Mecklenburg-Schwerin.  (Wird ausgeführt!!

Ort: Klosterstraße …

FREIHEITSBESTRUNGEN – SCHWERIN: NAMEN und ORTE
(20. Jahrhundert)

1. PLATZ DER FREIHEIT

Der von den Sowjets 1945 in „Platz der Freiheit“ umbenannte Moltkeplatz dient als Ausgangspunkt für einen Rundgang zur Erinnerung an die verschiedenen Freiheitsbewegungen in Schwerin.

2. ARSENAL
Am 23.10.1989 fand die erste Demonstration in Schwerin mit mehreren zehntausend Demonstranten statt. Sie forderten die Zulassung des Neuen Forum, für freie Wahlen und die bürgerlichen Grundrechte. Vom Alten Garten kommend führte die Route am Arsenal vorbei. Spontan stellten die Demonstranten ihre Kerzen vor der Bezirksbehörde der Polizei ab. Diese waren ein sichtbares Zeichen für Freiheit und Demokratie

3. GOETHESCHULE
Schüler demonstrierten hier 1950 gegen die Entlassung ihres Lehrers,  der dem DDR-Regime widersprach und es anzweifelte. Daraufhin wurden sie selbst der Schule verwiesen.

4. PAULSKIRCHENKELLER
Während der DDR fanden  im Paulskirchenkeller offene sozialdiakonische Jugendarbeit sowie Lesungen, Konzerte und Gesprächsrunden statt. 1989 wurden hier die ersten Montagsdemonstrationen des Neuen Forum geplant und organisiert.

5. DEMMLERPLATZ
Dieses Gerichtsgebäude mit Gefängnis wurde 1916 durch den Großherzog eingeweiht.  Während des Nationalsozialismus arbeiteten hier zwei Sondergerichte und nach dem Krieg das sowjetische Militärtribunal. Von 1950-1989 befand sich an dieser Stelle die Untersuchungshaftanstalt des Ministeriums für Staatssicherheit, in der viele Menschen aus politischen Gründen inhaftiert wurden.

6. DOM / MARKT
Mit der Friedensdekade 1982 unter dem Motto „Schwerter zu Pflugscharen“ begannen auch in Schwerin die wöchentlichen Friedensgebete im Dom mit der Forderung nach Menschenrechten und Demokratie.

Im Anschluss an das Friedensgebet demonstrierten oft Ausreisewillige auf dem Markt für ihr Recht auf Ausreise aus der DDR.

7. PETRUSKIRCHE – BAUMPFLANZAKTION
Als eine der Ersten in der DDR führte die Schweriner Umweltgruppe 1979 in Schwerin eine Baumpflanzaktion durch. Es folgten Ökologieseminare und für 1983 war eine Fahrrad-Demo gegen den Autobahnbau geplant – diese wurde jedoch durch Verhaftungen verhindert.

8. ALTER GARTEN
Am 23.10.1989 plante das Neue Forum eine Demonstration in Schwerin. Treffpunkt war 17 Uhr auf dem Alten Garten. Die SED organisierte daraufhin eine Gegenkundgebung am selben Tag, am selben Ort, zur selben Zeit. Doch die meisten Leute schlossen sich spontan dem Neuen Forum an und stellten schließlich Kerzen vor dem Arsenal auf.