Über uns

Der Verein „Politische Memoriale e. V. Mecklenburg-Vorpommern“

Der Verein ist 1996 als „Projektgruppe Gedenkstättenarbeit in Mecklenburg-Vorpommern“ entstanden und arbeitet als vom Land Mecklenburg-Vorpommern sowie der Bundeszentrale für politische Bildung anerkannte Weiterbildungseinrichtung.
2013 übernahm der Verein die Trägerschaft des Museums Grenzhus in Schlagsdorf.

Gegenwärtige Hauptaktivitätsfelder des Vereins sind

  • das Betreiben des Museums Grenzhus in Schlagsdorf/Nordwestmecklenburg, das als Informationszentrum zur Geschichte der innerdeutschen Grenze zwischen Ostsee
    und Elbe geführt wird.
  • die Durchführung von Veranstaltungen zur politisch-historischen Bildung im Rahmen der außerschulischen Jugend- und Erwachsenenbildung sowie
  • die Beschäftigung mit der Geschichte der Demokratie und der Diktaturen in Mecklenburg-Vorpommern, in Deutschland und anderen Ländern. Hierzu wird Forschungsarbeit betrieben und es werden Aufträge/Projekte vergeben.

Im Museumsbereich stehen gegenwärtig die Modernisierung der Ausstellung zur innerdeutschen Grenze sowie die Schaffung eines barrierefreien Gebäudes im Vordergrund. Wir hoffen, beides bis 2016 verwirklichen zu können. Neben der Betreuung von Besuchergruppen organisieren wir Sonderausstellungen zu unterschiedlichsten Aspekten des Grenzregimes und betreiben eine intensive Arbeit mit Schulklassen im Grenzhus.

In der Bildungsarbeit führen wir Seminare, Exkursionen, thematische Stadtführungen, Projekttage und -wochen sowie Lesungen und Vorträge durch, organisieren Zeitzeugengespräche mit Opfern von Diktaturen und Unterdrückung, stehen im Dialog Künstlern und Wissenschaftlern und kooperieren mit vielen Schulen in Mecklenburg-Vorpommern.

Die Mittel für unsere Arbeit erhalten wir aus dem Landeshaushalt im Rahmen der üblichen Projektförderung für freie Träger der Weiterbildung sowie von weiteren Fördergebern wie Stiftungen und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Inhaltlich orientieren sich die Vereinsaktivitäten an der

  • gesellschaftlichen Auseinandersetzung mit der NS- und der DDR-Geschichte,
  • Arbeit gegen Rechtsextremismus, Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit, gegen eine vergangenheitsverklärende „Ostalgie“ sowie gegen alle totalitären, fundamentalistischen und gewaltorientierten Tendenzen und Strömungen in Politik, Öffentlichkeit und Kultur,
  • stetigen Reflexion unserer Erinnerungskultur unter Einbeziehung von Diktatur-Opfern und -Tätern sowie Mitläufern,
  • Beteiligung am internationalen Dialog über vergangene wie gegenwärtige Diktaturen sowie deren Folgen für Europa, vor allem in den neu aufgenommenen Mitgliedsländern der EU in Mittel- und Osteuropa.